40 Jahre Sonderpflege

Unser 40jähriges Vereinsjubiläum feiern wir dieses Jahr mit unseren Kindern und Jugendlichen, den Mitarbeitenden und Vertretern aus der Fachöffentlichkeit. Dafür haben wir verschiedene Veranstaltungen organisiert.

40 Jahre ... viele kleine und große Schritte "Gemeinsam ein Stück des Weges" ...

Aktionen für Kinder

Achtsamkeit für Mitarbeitende

Fachtag in Detmold

Aktivitätentage 2018 für unsere Kinder und Jugendlichen

Besuch im Maxipark Hamm

Am 8. September 2018 besuchten unsere Kinder gemeinsam mit ihren Betreuern und Betreuerinnen den Maxipark in Hamm. Der Maximilianpark in Hamm ist ein Freizeitpark, der seit der Landesgartenschau 1984 auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Maximilian errichtet wurde und für Klein und Groß viel Spannendes bietet. Ein besonderes Highlight war die Führung im Schmetterlingshaus, das Größte des Landes NRW mit hunderten von Schmetterlingen in einer 600 m² großen Urwaldlandschaft bei feuchtschwülen 26 °C und 80 % Luftfeuchtigtkeit.

Erlebnistag auf der Wernershöhe am 9. Juni 2018

Mit Unterstützung der "Baumbotschafter NAJU Hildesheimer Land" konnten die Kinder und Jugendlichen verschiedene Aktivitäten in der Natur ausprobieren. So ging es Mittels Seilklettertechnik und eigener Muskelkraft hinauf in die Bäume, beim Bogenschießen und Steinschleudern war Konzentration gefordert und gleichzeitig blieb Zeit fürs "Chillen".

 

Kreativtag im Kunstpalast Düsseldorf am 8. Mai 2018

Unter künstlerischer Anleitung wurden unsere Kinder selbst kreativ tätig und gestalteten unser Logo nach ihren Vorstellungen. Dabei sind die "Sonderpflegel" in prachtvoller Größe zum Anfassen entstanden! Dieses Kunstwerk wird einen dauerhaften Ehrenplatz in unserer Geschäftsstelle erhalten.

Fortbildungstage 2018

"Achtsamkeit" in Hildesheim und Dortmund

Am 6. und 7. Juni fanden Fortbildungstage an zwei Standorten für alle Mitarbeitenden der Sonderpflege zum Thema "Achtsamkeit" statt.  Als Referentin konnten wir Hedi Gieß, Traumafachberaterin und Leiterin des Instituts "Trauma und Pädagogik" gewinnen. In unserer Einrichtung werden überwiegend Kinder und Jugendliche mit Störungsmustern in Folge von traumatischen Erlebnissen betreut, deshalb nimmt der traumapädagogische Ansatz in unserer Arbeit eine wichtige Stellung ein. Dabei werden die Mitarbeitenden konfrontiert mit überwältigenden, impulsiven und überraschenden Gefühlen und Verhaltensweisen. Der Kontakt mit diesen traumatisierten Kindern und Jugendlichen kann bei Mitarbeitenden besonders starken traumatischen Stress hervorrufen (sekundäre Traumatisierung).  

Vermeiden lässt sich eine sekundäre Traumatisierung nicht. "Der beste Schutz im Umgang mit sekundärer Traumatisierung ist die persönliche Auseinandersetzung mit sich, dem direkten Umfeld, den eigenen kognitiven und emotionalen Verarbeitungsmustern und die Stärkung bzw. Weiterentwicklung der eigenen resilienten Kräfte ... Nach dem Motto - Man kann nur mit vollen Taschen geben - sollte der grundlegende Blick immer auf die Erhaltung der eigenen seelischen und körperlichen Gesundheit gerichtet sein" (Hedi Gieß). 

Hedi Gieß gestaltete die Tage lebendig, praxisnah und mit vielen konkreten Beispielen und unsere Mitarbeitenden gehen gestärkt in den Alltag. Wir bedanken uns bei Hedi Gieß für die qualifizierte und höchst interessante Begleitung durch diese Tage.  

Fachtag in Detmold

Unter dem Motto "Vorwärts, mit kleinen oder großen Schritten ... gemeinsam ein Stück des Weges" fand unser Fachtag anlässlich unseres 40jährigen Jubiläums am 6. November 2018 in Detmold statt. Sehr kurzfristig mussten wir vom geplanten Veranstaltungsort in der Stadthalle in den Hanger 21 umziehen. Es hat sich gelohnt. Die drei spannenden Fachvorträge regten einen intensiven pädagogischen Dialog an:

  • "Trau mir was zu, beteilige mich" - Regina Sänger, Bremer Institut für Traumapädagogik
  • "Mein Schreck von damals im HIER und JETZT" - Henning Schnieder, win2win
  • "Viele gute Kräfte begleiten mich" - Kurt Thünemann, win2win